Mrz 312010
Die Firmenbosse glauben doch nicht wirklich das das so funktioniert, oder?
Doch genau DA liegt das problem.
Diese witzbolde glauben sie koennten das internet nach ihrem willen formen. in seiner jetzigen form ist das aber voellig unmoeglich. Witzbolde? Kennst Du einen persönlich? Oder woher kommt dieses fundierte Psychogram? Ihnen wird es weniger um das Formen des Internets gehen, als vielmehr um die Wahrung ihrer Rechte.
Es lebe die anarchie…..
Das wirst Du nur solange behaupten, wie Du von der Anarchie profitierst. Wenn Du dann irgendwann selber der Anarchie einen Tribut zollen mußt, wirst Du sie verfluchen… letztens im chat: “warum soll ich mich um reiche plattenbosse oder musiker sorgen?
die sorgen sich ja auch nicht um ausgebeutete dritte welt laender…” Wieviel tust Du für dritte Weltländer? Du tust nichts? Darf ich Dich jetzt auch bestehlen oder Deine Rechte mißachten?
Denk ich an Deutschland in der Nacht,… Hier Klicken
Posted by admin
Feb 012010
Sonst passiert am Ende das Gleiche wie mit den c’t-Hintergrundbildern, die auch meist danach gewählt werden, ob ein Pinguin mit auf dem Bild ist oder nicht. Das finde ich sehr schade,
da ich die Hintergrundbilder danach beurteile, ob sie hübsch sind und als Hintergrundbild farblich geeignet sind, also für mich ästhetisch wertvoll… auf lange Sicht viel mir auf, dass ich relativ sicher
beurteilen konnte welches Bild gewählt würde, ohne die bisherigen Votes zu sehen, in dem ich nachgesehen habe, ob auf einem der drei zur Wahl stehenden Bilder ein Pinguin vorkommt… Ich habe nichts gegen Pinguine, auch nicht gegen Linux oder den Sinn für Ästhetik Anderer, der von meinem abweichen mag. Genauso wie bei den Hintergrundbilder fürs Handy.
Wenn aber Hintergrundbilder nur deshalb gewählt werden weil man sie mit Linux in Verbindung bringen kann, lässt das erwarten, dass auch von einigen Forum Teilnehmer im Forum postings prinzipiell mit +2 oder -2 entsprechend der Gesinnung des Posters gewertet werden. Eine genauere Aufschlüsselung wäre also interessant, oder gleich ein mehrdimensionales Votingsystem…
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Okt 052009
“Die Entscheidung für oder gegen den Mac ist weder eine Frage des
Geldes (zwischen PCs und Apples liegen keine Welten mehr),
auch eine Art, zuzugeben, daß Apples teurer sind…
der Geschwindigkeit (High-End-Pentiums und Power Macs nehmen sich
auch hier nichts)
OK, 800 MHz-Apples funzen etwa wie 1200 MHz AMDs/1500 MHz Pentiums…
zumindest bei vielen Applikationen
oder gar der Anwendungsmöglichkeiten.
Das wäre schon eher zu bestreiten, denn egal ob Datenbanken,
Spiele oder Email-Clients : Unter Win ist nunmal wesentlich
mehr verfügbar, mindestens Faktor 10. Und es hat wohl auch
seinen Grund, warum 70% aller Anwender MS Office auf dem Mac
laufen haben… weil es nur eine einzige Nicht-MS-Alternative
gibt, und die wird von den Usern seltsamerweise gemieden…
Die Entscheidung für den Mac hat sicher ein vernunftbetontes,
Möglich. Die meisten benutzen das, was sie schon immer benutzt
haben, was sie zuerst kennengelernt haben oder was sie am
Arbeitsplatz benutzen.
aber ohne Zweifel auch ein emotionales Moment. Ich meine:
seinen Mac kann man hassen oder lieben, ein No-name-PC…
Was isn das für ein Quatsch? Wieso ist Dell ein No-Name,
Apple ein Name? Was ist am Namen Vobis Highscreen, Siemens
Scenic, Acer XYZ weniger ein Name als Apple Mac Nr. XYZ?
…wird einem immer gleichgültig sein. ”
Eine polemische Aussage, die genau wieder das typische
Flamewar-Gebaren widerspiegelt, das wir nur allzugut kennen…
wieso sollten Windows-User ihren PC seltener hassen oder lieben
als Apple-User? Weil die Farben im Apple-Desktop etwas anders
sind und ein Apfel auf dem Gehäuse? Weil Compaq kein richtiger
Name ist, Apple aber schon? Das glaubst Du nicht wirklich, oder?
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Okt 052009
Auch wenn ich jetzt wohl wie ein Marxist klinge (igitt) — wäre es
denn nicht sinnvoll, sich mehr auf die Machtverhältnisse (und
situative Interessen) zu konzentrieren und weniger auf die
Überzeugungen der Beteiligten?
Die Analyse von Machtverhältnissen ist keine, die nur den Marxisten
vorbehalten bliebe. Eher im Gegenteil: Das Marxistische Diktum “Das
Sein bestimmt das Bewußtsein” hebt ja eher auf die Überzeugungen ab,
und versucht zu erklären, wie sie denn entstehen. Die Rechte hat sich
wesentlich hingebungsvoller der Theorie der Macht und ihrer Anwendung
gewidmet (Strauß, Jünger, Schmitt)
Und jedem steht frei, sich damit zu beschäftigen, etwas, was der
Kompas aber nicht tut noch zu tun vorgibt.
Das Instrument ist einfach zu nichts zu gebrauchen. Wenn man sich
ernsthaft mit Politik beschäftigt, braucht man nützlichere
Instrumente.
Können Sie mir (als simples Beispiel) erklären, wie mir der
politische Kompaß dabei helfen kann, zwischen Gerhard Schröder und
Angela Merkel zu wählen?
Da Menschen mit gleichen politischen Überzeugungen sich ebenso bitter
bekämpfen können wie Andere über ideologische Gräben hinweg
zusammenarbeiten, habe ich nicht genügend Daten, um ihre Frage zu
beantworten: Möchten sie sich mit denen zusammentun, die ähnliche
Überzeugungen vertreten? Da hülfe der Kompaß doch. Möchten Sie -
nachdem das Stichwort gefallen ist – sich mit denen zusammentun, die
am meisten Macht generieren? Könnte Politik nicht auch heißen, daß
wenn ich mich selbst im entgegengesetzten Quadranten verorte, ich
darauf verzichte, zwischen den Zwillingen Schröderstoiber zu
entscheiden, sondern andere Formen der Politik versuche zu
entwickeln?
Aus welchem GRUND beschäftigen wir uns mit Politik? Diese Fragen kann
der Kompaß nicht beantworten, aber wenn wir es wissen, kann er ein
netter Gedankenanstoß sein. Ich halte auch nicht viel von ihm, aber
er weist einige Ideen auf, die ich es für wert halte, weiter verfolgt
zu werden.
Posted by admin